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Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2

Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2

HCL hatte in der letzten Woche über 100 Personen – überwiegend aus Europa – nach Mailand zur „HCL Factory Tour – Episode 2“ eingeladen – ähnlich wie schon im Jahr zuvor in die Nähe von Boston. Diesmal war ich auch dabei. Es begann wieder mit einem kleinen Sketch aus der Star Wars Geschichte, passend zum Motto der Veranstaltung: „A new Beginning“.

Und wer die tolle Stimmung an den drei Tagen erlebt hat, unterschreibt dieses fühlbare Statement gern. Man kam sich vor wie bei einem Start-up-Unternehmen. Eine bei jedem Sprecher sichtbare, hohe Motivation verbunden mit dem nahezu fühlbaren, unbedingten Willen erfolgreich zu werden, ließ den Funken schnell auf die Kunden und Partner überspringen. Natürlich gab es auch Kritiker, denen manche Dinge noch zu lange dauern. Andere staunten über das schon große Feuerwerk an in Demos bereits gezeigten Ankündigungen und Fortschrittsmeldungen. Ein Glas ist ja bekanntlich je nach Betrachtungsweise immer entweder halb voll oder halb leer – so auch hier. Und natürlich kann auch HCL nicht zaubern, aber zumindest der Weg scheint zu stimmen. Man ist offensichtlich bemüht wirklich schnell zu liefern. Das sieht man u.a. daran, dass neben dem großen Kernentwicklungsteam in Chelmsford bei Boston/USA nun zusätzlich Entwickler in Manila/Indonesien eingestellt werden, damit eine unterbrechungsfreie Rund-um-die-Uhr-Entwicklung möglich wird.  

Domino 10 war im Oktober ausgeliefert worden und das Fehler-korrigierte, deutsche Sprachpaket für die 10.0.1 aus dem Dezember wird in wenigen Tagen folgen. Herausgehoben wurden auch hierbei die Leistungen der IBM Champions, die – der Name steht noch nicht ganz fest – eventuell zu „HCL Heros“ werden werden. Auch das Modell der Lab-Advokaten hat HCL übernommen, was von den anwesenden Kunden sehr begrüßt wurde.

In Mailand begann Richard Jefts, der General Manager für u.a. die Collaboration Lösungen bei HCL, am ersten Tag mit einem Blick auf die Vision. Erstmals seit Jahren werden alle Lösungen, wie Domino, Sametime, Portal, Connections, Commerce, usw. in einem Entwicklungsbereich zusammen weiterentwickelt werden. Das birgt große Chancen in Hinblick auf tiefere Integrationen. Zudem werden durchgängig aktuelle Technologien, wie JavaScript, node.js, react, usw. neben Domino als die bodenständige, erste und besonders sichere NoSQL Datenbank, die sich fortlaufend weiterentwickelt hat und die sich vor keiner anderen Lösung verstecken muss – im Gegenteil! – eingesetzt werden. Damit sind auch engere und vor allem leichter umzusetzende Integrationsszenarien in Lösungen anderer Hersteller möglich.

Im ersten Schritt geht es ihm aber um etwas anderes: Aus den Jams zu der geplanten Domino V11 ging ganz klar hervor, dass alles einfacher werden muss. Insbesondere die Bedienbarkeit, also die Oberflächen, aber auch die Installationen und der Betrieb, und damit einhergehend geht es auch um eine weitere Senkung der Kosten über alles (TCO). Das ist der Plan für 2019.

Am zweiten und dritten Tag standen die Experten im Fokus. Russ Holden, Barry Rosen, Jason Gary, Andrew Davis, Andre Hagemeier und viele mehr entfachten das Feuerwerk der Ankündigungen. In Kürze:

  • Notes 11 bekommt eine deutlich aufgeräumtere Oberfläche
  • Verse on Prem (VOP) wird bis Jahresende iNotes Feature-mäßig überholen und wird damit die beste E-Mail Lösung im Browser am Markt sein
  • Verse ultra-light wird eine Browser-basierte Alternative für E-Mail auf Mobilgeräten werden
  • Domino Anwendungen werden nicht nur auf dem iPad (aktuell im PreView), sondern auch auf Android Tablets und in etwas fernerer Zukunft auch auf den iPhones laufen – so wie sie sind, ohne aufwendige Modifikation! Die Technologie dafür heißt intern „Nomad“
  • Für Desktopgeräte wird es neben dem Notes Client V11 als Browser-basierte Alternative auch einen neuen, leichtgewichtigen Client geben, der Verse und Nomad in eine Lösung integriert, also E-Mail und Apps weiterhin gemeinsam anbietet, nur eben im Browser, wie es in den Jams gefordert worden war. Das hat das Potenzial zu einem großen Schritt in eine lange Zukunft.
  • Für Anwendungsentwicklung arbeitet HCL an einem neuen, ebenfalls Browser-basierten Developer, der einfacher zu bedienen sein wird und sich damit auch an den Power-User aus dem Fachbereich wendet und nicht nur an professionelle Entwickler, sodass die Spannweite von Low-Code bis Pro-Code abgedeckt wird.
  • Sametime 10 wird noch im ersten Halbjahr als PreView kommen und Domino 64-Bit, sowie Multi-Device persistent Chat unterstützen. Im zweiten Halbjahr folgt Sametime 11 als Vollversion und erste Pläne für V12 im Folgejahr gibt es auch schon.
  • Auch Portal (DX) geht an HCL und auch hier gibt es Pläne für eine neue Version 10 mit Technologie-Refresh  

Das ist jetzt nur eine bei Weitem nicht vollständige Kurzfassung, weil mehr den Rahmen meines Blogs sprengen würde. Wichtig ist vielleicht noch die Bemerkung, das HCL durchaus auch das Wohl der Kunden im Auge hat, die weiterhin ihre Software on prem nutzen möchten. Denen hilft man u.a. durch Auslieferung der Lösungen auf passenden Betriebssystemen, dabei auch System i oder CentOS und – besonders einfach – in Docker-Containern. Wer allerdings lieber auf Cloud-Lösungen oder Hybrid-Varianten setzen möchte, ist bei HCL auch gut aufgehoben – aber ganz entspannt ohne Zwang in irgendeine Richtung. Alle on prem-Lösungen werden auch in der Cloud angeboten werden, allerdings on prem first. Ein gutes Beispiel wird der angedachte Cloud Object Store, mit dem es möglich sein wird, Anhänge in Mails günstig in der Cloud zu speichern.

Wer mehr zu allen diesen in Mailand heiß diskutierten Themen wissen möchte, sollte in den nächsten Wochen an mindestens einer der zahlreichen Veranstaltungen oder Webcasts teilnehmen und eventuell im April zur Engage nach Brüssel oder Anfang Juni zur DNUG-Konferenz in Essen fahren.

Das Stichwort „Essen“ erinnert mich noch an die schöne Abendveranstaltung in Mailand in der Nähe des Doms, vor dem auch das Gruppenfoto entstand.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

Tom Zeizels Blog – Think 2019: So viel Neues zu Collaboration Lösungen …

Tom Zeizels Blog – THINK 2019: So viel Neues zu Collaboration Lösungen …

Auf der in der vorletzten Woche gelaufenen IBM THINK 2019 gab es zur Überraschung Vieler auch im Bereich Collaboration Services unerwartet viele Neuigkeiten – und das trotz der BAU („Business as usual“) Situation*, die IBM und HCL im Moment eine gewisse Zurückhaltung auferlegt.

Was im Einzelnen präsentiert wurde haben wir hier auf der DNUG Webseite schon publiziert (1)(2). Es hat aber auch zahlreiche Kommentatoren bewogen ihre Sichtweisen und Meinungen kundzutun. Auf einige davon möchte ich hier hinweisen. Dabei möchte ich aber betonen, dass ich keine Garantien für deren Aussagen übernehme und auch nicht sagen möchte, dass ich alles für sachlich richtig erachte. Trotzdem sind es interessante Darstellungen.

Zuerst zu erwähnen ist die neue Folge des jetzt schon fast traditionellen und immer etwas unkonventionellen Gesprächsvideos vom jeweils letzten oder vorletzten Tag. Das Gespräch haben auch 2019 wieder Peter Schütt und Jens-Uwe Fimmen geführt. Es ist eine kurzweilige Geschichte, die deren persönlichen Eindruck widerspiegelt, aber auch einen pointierten Überblick als Einstieg gibt.  

Wer mehr Details möchte, dem sei der Blogbeitrag von unserem australischen Kollegen Mat Newman empfohlen. Er hatte auf seinem 18-stündigen Rückflug genügend Zeit so ziemlich alle Details aufzuschreiben. Entsprechend lang ist sein Blogbeitrag.

Die hierin erwähnte Demo, vorgeführt von Luis Guirigay, ist als Aufzeichnung jetzt hier zu finden. Nach einer Einführung zum ApplicationInsight Tool von Panagenda – die perfekte Lösung zum Verstehen einer Domino-Umgebung – zeigte er live die Integration einer Domino Anwendung in 7 (!) verschiedene Tools von unterschiedlichen Herstellern, darunter Slack und Microsoft Office 365 – aufgesetzt in gerade einmal 2 Minuten! Im dritten Teil wurde es dann spaßiger: Er führte live vor, wie man Alexa’s Sprachservice mit Domino verbinden kann und darüber sogar Domino Admin Aufgaben ausführen lassen kann. „Alexa, fahre jetzt sofort alle Server runtern! ….“

Aufschlussreich war auch die Session von Domino Produktmanager Andrew Manby, der noch einmal vor Augen führte, wie der Neustart mit Domino V10 gelungen ist und auch Neukunden anspricht.

Sehenswert war ebenfalls die Session von Danieille Baptiste, der Produktmanagerin von IBM Connections. Sie stellte die Neuerungen in Connections 6 CR4 vor, ging dann auf die Planungen zu CR5 (Q2 2019) ein und kündigte danach an, dass IBM zur Ergründung der Kundenwünsche zu zukünftigen Versionen von Connections – nach den guten Erfahrungen auf der Domino-Seite – nun auch eine weltweite Serie von Jams zu Connections.next durchführen möchte. Er wird für DACH am 1.4. – kein Scherz – in Frankfurt stattfinden. Hierzu kann man sich jetzt schon anmelden.

Abschließend möchte ich noch einen Blog-Beitrag von Peter Presnell, dem CEO von Red Pill NOW, nicht unerwähnt lassen. Er beschreibt zunächst die Historie von Lotus und den IBM Collaboration Solutions, wie unser Bereich heute heißt, mit allen Umwegen, die er in der Vergangenheit zu erkennen meint. Das ist sachlich an einigen Stellen nicht ganz korrekt oder zu verkürzt dargestellt, aber seine Abschlussthese „I definitely see huge opportunities if a way can be found to bring together the parts from the original Lotus“ trifft sich in bemerkenswerter Weise mit dem, was Richard Jefts, der für die Collaboration-Themen bei HCL verantwortliche General Manager, ebenfalls als große Chance für HCL und die Collaboration Plattform beschrieb. Richard Jefts betonte in seiner Visionsvorstellung, dass wenn der Deal abgesegnet werden würde, alle Produkte von dann ab in einer einzigen Entwicklungsabteilung zusammenlaufen würden. Damit wäre es viel einfacher Synergien zwischen den Tools umzusetzen, mehr Integration und Transparent zu schaffen und letztlich Vieles zu vereinfachen. Das würde das Marktpotenzial deutlich erhöhen, wie es in dem Blogbeitrag ja auch gesehen wird.

Was kann man tun, wenn man mehr wissen möchte?

Man kann jetzt auch die Chance nutzen entweder an einem der zahlreich angebotenen Partner- bzw. IBM-Nachlese-Events oder einem auch deutschsprachigen Webcast teilzunehmen. Die Events finden in den nächsten Wochen quer verteilt über ganz D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) statt. Parallel dazu bieten zahlreiche Partner auch individuelle Nachleseveranstaltungen online als Webcast an.

Besonders wichtig hervorzuheben scheint mir ein weiterer Schritt in die Zukunft der Domino Plattform zu sein: Beim Webcast der Domino Tech School am 14.3. um 15 Uhr  ist geplant den ganz neuen „lightweight Client“ (er hat noch keinen finalen Namen) erstmals live zu zeigen – auf der THINK war er noch nicht zu sehen. Er kombiniert Domino Anwendungen und E-Mail in einer modernen Browserumgebung – wie es unsere Kunden in den Domino Jams gefordert haben – und kann somit einen Notes-Client in vielen Situationen voll ständig ersetzen. Keine Angst, auch der Notes Client wird weiterentwickelt, aber hier kommt eine moderne, ziemlich vollständige Alternative. Was heißt in diesem Zusammenhang „ziemlich“? Ein paar Dinge werden dort nicht mehr unterstützt werden. Das sind Dinge, die nur wenige Kunden betreffen, etwa, dass  es hierin keine Unterstützung für das Eclipse-Framework geben wird. Aber dafür gibt es ja weiterhin den Notes Client.

Ja, was soll ich sagen: Es war spannend, es ist spannend und es bleibt spannend. Auf jeden Fall bieten IBM und HCL bemerkenswerte Lösungen, die im Geschäftsalltag einen Unterschied machen. Und das wird ganz offensichtlich auch so bleiben.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

* HCL hatte ja im vergangenen Dezember angekündigt die IBM Collaboration Solutions mit allen ihren Lösungen kaufen zu wollen. Ein solcher Kauf zwischen zwei börsennotierten Unternehmen bedarf aber der Zustimmung u.a. der Börsenaufsicht. Ein solcher Vorgang dauert typisch etwa ein halbes Jahr. Solange gilt für alle Beteiligten der BAU-Zustand.
Bei den Produkten der Domino Familie gibt es schon seit 2017 eine Entwicklungspartnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Damit sind die Restriktionen hier deutlich geringer als z.B. bei Connections, das im Moment ein reines IBM-Produkt ist.

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

Wie in jedem Jahr gibt es nach der IBM THINK eine ganze Reihe von Update/Nachlese-Veranstaltungen vor Ort über ganz D-A-CH verteilt, überwiegend von Partnern, aber teilweise auch von der IBM organisiert. Hier die uns bekannte Liste, die wahrscheinlich nicht ganz vollständig ist und ergänzt wird, wenn weitere Events hinzukommen sollten:

Events in Deutschland

DatumPartnerVeranstaltungInfos & Anmeldung
19.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, DüsseldorfAnmeldung
20.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, FrankfurtAnmeldung
25.-27.3.2019Rudi KnegtAdminEntwicklerCamp, GelsenkirchenAnmeldung
26.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, EhningenAnmeldung
27.-28.3.2019SoftwerkTHINK Nachlese, Fürthper Mail
2.-3.4. 2019EdcomTHINK Nachlese, MünchenAnmeldung
10.4.2019n-kommn-komm Connect, KarlsruheAnmeldung
14.5.2019Fourseasons ITNachlese, Dresden 

 

Events in Österreich

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
21.3.2019IBM ÖsterreichSan Francisco comes to You, IBM WienAnmelden

 

Events in der Schweiz

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
27.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, WidnauAnmelden
28.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, PfäffikonAnmelden

 

Web-Casts zur Nachlese

Neben den vor Ort Veranstaltungen, die den Vorteil eines besseren Networkings bieten, organisieren in diesem Jahr zahlreiche Partner und unsere User Group, die DNUG, eigene Web-Casts zum Thema „Updates von der THINK“. Für nähere Infos gehen Sie bitte zur Webseite ihres bevorzugten Partners, hier nach ABC gelistet:

THINK 2019 ICS Update – das Gespräch

THINK 2019 ICS Update – das Gespräch

Wie in jedem Jahr haben Jens-Uwe Fimmen und ich auch 2019 wieder ein  Gespräch live auf der THINK 2019 aufgenommen. Wie immer wirklich live, also ungescripted, dynamisch und spontan, nur ein ganz klein bisschen gekürzt. Dort sprechen wir alles an, was uns in den vielen Präsentationen zu IBM Collaboration Solutions wichtig erscheint. Alles? Nicht ganz – wie zu erwarten, haben wir ein paar Sachen vergessen anzusprechen, etwa, dass es seit einigen Tagen das volle Domino V10 auch für IBM System i (besser bekannt als iSeries oder AS/400) gibt. Und weitere Details, die aber auch hier in Tom Zeizels Blog schon nachzulesen waren.

Viel Spaß beim Video-Schauen. Und ja, wir freuen uns über „likes“.

 

 

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Die IBM Think 2019 in San Francisco neigt sich dem Ende zu. Ich selbst konnte leider nicht dort sein. Dennoch habe ich in Abstimmung mit meinem Team sehr genau beobachtet, was dort passiert. Und manchmal hilft der Blick aus der Ferne Dinge auch noch klarer zu sein. Mir ist folgendes besonders aufgefallen:

  • IBM und HCL präsentieren sich sehr gemeinsam bei den Themen, bei denen es aufgrund bestehender Partnerschaften schon heute geht. Das wirkt sehr harmonisch.
  • HCL hat eine klare Vision. Liefen Produkte, wie Domino, Connections und Portal bisher teilweise in unterschiedlichen Entwicklungs-Organisationen, so kommt das nun bald bei HCL alles zusammen – eine große Chance zu einer deutlichengeren Zusammenführung in Richtung einer Plattform – auch wenn hier kurzfristig Wunder natürlich nicht zu erwarten sind, aber die Richtung stimmt.
  • Gemeinsam hat man über die kürzlich beendeten Domino-Jams auf die Kunden gehört: Oberflächen sind für V11 mit das wichtigste. Und gut ist, dass das Prinzip der Jams jetzt auch schon für Connections übernommen wird. (Termin in Frankfurt: Anfang April)
  • Domino Anwendungsentwicklung mit dem Designer gilt zwar weithin als sehr effektiv, ist aber ehrlich gesagt doch eher etwas für einen Power-User oder eben erfahrenen Programmierer. Das zu erweitern und zu vereinfachen hat mit V10 begonnen und wird mit V11 klar in Richtung low Code gehen, sich dann also auch an die Fachbereichsmitarbeiter wenden, die keine Programmierer sind. Dazu wird es ein neues Tooling auf Browserbasis geben.
  • Auf Browserbasis wird auch ein neuer, optionaler, leichtgewichtiger Client kommen, der E-Mail und Apps vereinigt – wie auf den Jams gefordert. Das ist das Prinzip des Notes-Clients, nur eben auf Basis aktueller Browsertechnologien. Alternative kann Notes natürlich auch weiterhin genutzt werden.
  • Wir haben bei den Jams wirklich überall gut zugehört. Zwei weitere Beispiele hierzu: Domino V10 ist kürzlich nun auch auf System i verfügbar geworden – ein Thema, das insbesondere auch zahlreichen deutsche Kunden am Herzen lag. Und HCL präsentiere auf der THINK live eine Alpha-Version von Domino Mobile Access / Nomad auf Android Tablets und zusätzlich auch ChromeOS. Für die Android Tablet-Lösung gibt es aus Deutschland ebenfalls etliche Anfragen und ChromeOS läuft als Thin Client auf sehr günstiger Hardware, was ebenfalls auf größeres Interesse stoßen dürfte. Zudem arbeitet HCL an einer Portierung in Richtung iPhone, also für klassische Domino Apps, die nativ auch auf solchen Geräten laufen sollen. Neue Domino Apps und welche, die mit teamWorkr aufgearbeitet wurden, tun das ja heute schon.

    Andrew Manby (IBM) und Richard Jefts (HCL) auf der THINK 2019

  • Wenn auch HCL zur Zukunft von Connections noch nichts sagen darf, so gab sich IBM Offering Managerin Danielle Baptiste doch sehr positiv. IBM macht stetig an der Entwicklung weiter. Vor wenigen Tage war Connections 6 CR4 rausgekommen und für Q2 ist CR5 bereits in Arbeit. Und dann hat sie weltweit seine Serie von Jams für die zukünftige Weiterentwicklung von Connections organisiert. Das ist nicht nur als Signal zu verstehen, sondern auch genauso ernst gemeint, wie es die Jams im Domino-Umfeld sind. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung auch bei dem Termin in Frankfurt.

Bedanken möchte ich mich bei den Kunden, die in San Francisco waren und insbesondere bei Dachser und Ista, die ihre mit viel Aufmerksamkeit beachteten Lösungen dort live vorgestellt haben. Und nicht zuletzt möchte ich mich auch bei unseren vielen Partnern bedanken. Hier merke ich, dass der Wechsel in Richtung HCL zwar eine leichte Unsicherheit schürt – das erachte ich als normal. Auf der anderen Seite scheint schon jetzt eine positive Erwartung zu überwiegen, insbesondere auch bei denen, die schon direkt mit IBM und HCL gesprochen haben. Das merken wir auch an den besonders hohen Anmeldezahlen zum ICS Partnertag am 14.3. in Ehningen. Ich freue mich jetzt schon Sie alle persönlich in Ehningen zu treffen! Richard Jefts von HCL wird auch persönlich dort sein.

Den Kollegen aus meinem Team und unseren Kunden und Partnern, die in San Francisco sind, wünsche ich eine nicht zu stressige Rückreise und allen anderen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

Einmal im Jahr ist IBM Hausmesse. Diesmal in San Francisco. Und die Stadt sieht in diesen Tagen etwas anders aus als sonst. Überall IBM. Eine ganze Straße (Howard Street) ist gesperrt und zur Informations- und auch Party-Meile erklärt. Aber es ist schon eine Herausforderung eine Konferenz mit so vielen Teilnehmern in einer normalen Stadt – im Gegensatz zu Las Vegas, wo die Think im letzten Jahr stattfand – zu organisieren. Etliche Events laufen deshalb in der Stadt verteilt ab, so denn auch alles zu IBM Collaboration Solutions (ICS).

Die hatten gerade ihren großen Auftritt mit dem Collaboration Community Day im Ballroom des Hilton Hotels. Bob Schultz, GeneraL Manager ICS eröffnete zusammen mit Richard Jefts, General Manager bei HCL und dort zuständig für die Entwicklung der Collaboration Lösungen, die HCL ja von der IBM komplett übernehmen möchte. Das hängt im Moment noch an der Zustimmung der amerikanischen Börsenaufsicht und verpflichtet beide Unternehmen zurzeit noch zu „Business as usual“, also so tun, als ob nichts wäre. Unter diesem Licht ist IBM der Besitzer der Produkte und HCL der Entwicklungspartner für die Domino Familie. Aber Richard Jefts darf schon mal träumen. Klare Aussage von ihm ist die Lösungen alle, also Verse, Notes, Domino, Sametime, Connections, Portal, Places, usw. zukünftig enger zusammenbringen zu wollen – und das unter allen möglich Betrachtungsweisen. Eine klare – und wie ich persönlich finde – bemerkenswert gute Ansage!

Diese als Entwicklungspartnerschaft für die Domino Familie begonnene Zusammenarbeit hat seit ihrem Bestehen von nun bald eineinhalb Jahren schon für viel Furore gesorgt. So wurde das angekündigte, neue Release Domino 10 nicht nur am 9. Oktober in Frankfurt weltweit angekündigt, sondern auch pünktlich geliefert – und das mit eine breiten Strauß neuer Funktionalität, insbesondere im Bereich der Anwendungsentwicklung, die sich damit für aktuelle, Open Source-orientierte Technologien und junge Entwickler und geöffnet hat.

Neu war auch die Befragung der Kunden über „Jams“ – von Design Thinking inspirierten Kundenveranstaltungen (in Räumen und auch online). Auf Basis der Ergebnisse des ersten Jams vor einem Jahr wurde Domino V10 entwickelt. Die gerade abgelaufene, neue Runde setzt den Blick auf Domino 11. (Die Ergebnisse werden leider erst morgen vorgestellt werden).

Andrew Manby, der Produktmanager für die Produkte der Domino Familie, fasste das alles zusammen, während Luis Guirigay die für den Veranstaltungsrahmen schon fast traditionelle Produktdemo macht. Besonders viel Beifall bekam er für die live vorgeführte Integration einer Domino Anwendung in sieben unterschiedliche Lösungen, angefangen bei Slack und aufgehört bei Microsoft Office 365. Das wirklich beeindruckende war, dass er gerade einmal knapp 2 Minuten brauchte, um das aufzusetzen – und es lief dann auch! Ein nettes Gimmick von ihm war eine weitere Demo, in der er zeigte, wie man Domino Anwendungen auch mit Alexas-Sprachsteuerung nutzen kann. Und selbst als Admin braucht man sich zukünftig die Finger nicht mehr an der Tastatur schmutzig machen, denn auch da geht was per Sprachsteuerung …

Schön war live zu sehen, wie man ohne Programmierkenntnisse auch komplexere Datenabfragen mittels der neuen Domino Query Language (DQL) machen kann und wie enorm schnell das performt, auch in sehr großen Datenbeständen. Das ist ganz klar ein Thema für Mitarbeiter in Fachbereichen, die auf no code / low Code-Basis viel mit Daten zu tun haben möchten – und nun können. Das in Verbindung mit den Integrationsmöglichkeiten ist schon ist schon extrem bemerkenswert und attraktiv! Da gibt es kaum Alternativen zu.

Das Domino Anwendungen nun unverändert oder per teamWorkr aufgehübscht auf dem iPad laufen, hat sich schon weitgehend rumgesprochen. Jetzt sind die Android Tablets dran. Als Prototyp läuft es bereits. Und auch das Thema Domino-Anwendungen unmittelbar auf den Formfaktor iPhone zu bringen, lebt, ist aber zunächst Zukunftsmusik.

Zu den Themen E-Mail mit Notes und Verse und auch Sametime V10 wird es im Laufe der Woche mehr geben, und auch dazu, dass ab sofort das System i von Domino V10 voll unterstützt ist – ein Thema, das insbesondere zahlreiche Kunden aus Deutschland betrifft.

Konkret wurde es aber auf dem Community Day zu Connections. Produktmanagerin Danielle Baptiste, die in den kommenden 2 Wochen auch einige Tage in Deutschland und der Schweiz sein wird, erläuterte zunächst, was im gerade neu erschienen CR4 für Connections 6 alles drin ist und ging dann auf CR5 ein, das für Q2 geplant ist. Für die weitere Zukunft von Connections wollen wir das bei Domino so erfolgreiche Prinzip der Jams aufgreifen. So arbeiten wir jetzt daran im April einen ähnlichen Jam für Connections.next u.a. in Frankfurt (aber auch in anderen Ländern) vorzubereiten. HCL darf (siehe oben) zurzeit nichts zur weiteren, angedachten Zukunft von Connections sagen, da bezüglich dieses Produkts bisher keine Partnerschaft zwischen IBM und HCL bestand. Deren Einstellungen von Entwicklern in dieser Richtung spricht allein aber Bände.

Ganz besonders zu erwähnen ist auch die Rolle der IBM Champions bei der Weiterentwicklung der Collaboration Produkte und hier sind wir ganz besonders stolz, dass jetzt dem ersten Deutschen die Ehre zuteil geworden ist einer von sehr wenigen „IBM Lifetime Champions“ geworden zu sein. Ein ganz großer Glückwunsch geht an Daniel Nashed (!!!) .. der leider nicht vor Ort war.

Abgeschlossen wurde der Collaboration Community Day mit einem Treffen für die Partner. Hier hat u.a. HCL sein bereits bestehendes, neues Partnerprogramm vorgestellt, was auch auf dem Partnertag am 14.3. in Ehningen vorgestellt werden wird.

Es bleibt nicht nur hier spannend, weil weitere Neuerungen für die Deep-Dive Sessions am Donnerstag versprochen wurden. Insgesamt kann man aus dieser Stadt, in der die Musik spielt, nur vermelden: The Beat goes on! – zumindest, was IBM Collaboration-Lösungen angeht!

Und ich freue mich jetzt schon auf die zahlreichen, meistens von Partnern organisierten THINK 2019 Nachlese-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf denen wir Ihnen die Neuigkeiten präsentieren werden. Nutzen sie die Chance sich dort anzumelden – es lohnt sich!

Tom Zeizels Blog: „Wir sind die Guten!“

Tom Zeizels Blog: „Wir sind die Guten!“

Kaufentscheidungen finden am Markt statt. Der Markt ist aber nichts objektives. Hier spielen Informationen, aber auch Fake News rein. Bauchgefühle treffen auf Meinungen. Letztlich ist eine Kaufentscheidung eine Frage des Vertrauens, oft mehr noch als die des Preises. Eine kleine Betrachtung: 

Der Markt ist einer der ältesten Erfindungen der Menschheit. Es ist realer oder virtueller Ort, an dem Dinge gehandelt werden, wie heute z.B. auch Software. Software verkauft man heute nicht mehr in Schachteln, sondern immer häufiger nur noch als etwas, das man sich aus dem Internet runterladen kann. In dem Sinne ist dieser Markt physisch eigentlich nicht mehr greifbar, wie ein klassischer Markt in einer Markthalle. Vielmehr ist dieser Markt im Sinne von Niklas Luhmann ein Austarieren von möglichen Investitionsentscheidungen mit letztlich aber doch realen Investitionen. Diese können bei Unternehmenssoftware mit entsprechenden Laufzeiten auch durchaus im Bereich von Millionen von Euros liegen.

Dementsprechend geht es auch auf diesem Markt oft mit harten Bandagen und nicht immer mit rechten Dingen zu. Ich habe in meinem Berufsleben hier schon Dinge erlebt, die hält man eigentlich für unmöglich, außer vielleicht im Krimi im Fernsehen. Aber die Realität kann – leider – mithalten. So werden Mitarbeiter abgeworben. Nicht weil man an den Mitarbeiter wirklich interessiert ist, sondern nur um dem Anbieter durch einen Skillverlust in seiner Mannschaft zu schaden. Oder man gewinnt den Eindruck, dass sozusagen „Spione“ bei Projekten eingeschleust sind, die versuchen größere Abschlüsse zu torpedieren. Oder man erfährt von Dritten, dass mit angeblichen Originalfolien aus Vertragsverhandlungen Kunden geködert werden sollen, nur dass die Zahlen darin offenbar nicht der Realität entsprechen, usw. 

Spannende Zeiten also. Pech ist, wenn der Kunde solchen Manipulationen auf den Leim geht und Kaufentscheidungen auf der Basis von letztlich Fake News fällt. Mir sagen Kunden immer wieder: „Das würden wir merken.“ Tun sie auch, aber oft eben erst, wenn es bereits zu spät ist. Mag sein, dass das alles nicht jeden Tag passiert, aber es passiert. 

Das Thema Ethik scheint in einer Art Zielkonflikt mit dem Markt an sich zu stehen. Ich bin überhaupt auf die Idee gekommen diesen Blogbeitrag zu schreiben, weil wir bei der IBM einmal im Jahr die aktualisierten Geschäftsgrundsätze durcharbeiten und deren Kenntnisname bestätigen müssen. Da ist sehr viel die Rede von ethischem Verhalten. Das ist immer wieder ein sehr sinnvoller Moment sich nochmals Gedanken zu machen, ob man im täglichen Geschäft auch alles richtig macht. Nicht nur, weil es hier juristisch gesehen um „Compliance“ geht und potenziell große Strafen winken, sondern auch vor einem selbst, möchte man sich doch morgens im Spiegel ohne schlechtes Gewissen betrachten können. Ich denke, dass Menschen von Menschen kaufen, selbst in virtuellen Märkten, denn Kaufen ist in erster Linie ein Vertrauensthema. Ich kann nur verkaufen, wenn ich mich auch im Spiegel betrachten kann.

Das heißt nicht, dass ich im Interesse der Kunden beliebig weit in die Zukunft sehen kann und alles was ich zu einem Zeitpunkt sage, zu einhundert Prozent immer auch so kommt. Unsere Kunden können aber sicher sein, dass wir sie nach besten Gewissen informieren und damit alles daran setzen, integer, solide und wahrheitsgetreu zu agieren. Manche Partner oder auch Mitarbeiter von Kunden sagen uns, wir wären nicht aggressiv genug. Das ist vielleicht der Preis, den wir dafür zahlen müssen, aber im Sinne unserer Firmenethik geht es nicht anders. Und das ist auch sehr gut so!

So ist es für mich schwer nachvollziehbar, wenn im Markt behauptet wird, dass man mit der jeweiligen Alternative eine Domino Serverlandschaft massiv konsolidieren könne und damit viel Geld sparen würde. In Fällen, in denen man daraufhin eine Kaufentscheidung getroffen wurdet, sehe ich immer wieder, dass dann während des Projekts massiv Server nachbestellt werden mussten. Letztlich endet das dann häufig bei der 1,5-3-fachen Serverzahl. Ähnlich verhält es sich auch mit den Plattformkosten. Der eine oder andere Projektverantwortlichen fand das dann nicht so witzig, wie man sich vorstellen kann.

Gern wird auch mit massiver Verunsicherung gearbeitet. Da werden Folien mit „angepassten“ Daten gezeigt, nach denen – verlängert man die Linie auf 2019 – der Marktanteil von Domino weit unter Null sein müsste. Das ist natürlich überhaupt nicht der Fall. Und immer wieder wird die Story konstruiert, dass Domino ja sowieso in Kürze eingestellt wird. Auch diese vom Markt geschürte Mär hält sich schon 10-15 Jahre, wie übrigens beim Mainframe auch. Beiden geht es gut.

Nun höre ich wahrscheinlich die Argumente: Aber IBM hat doch jetzt das Collaboration Portfolio verkauft und damit hat der Markt ja doch recht. Ich sehe das allerdings nicht so. Und das meine ich so wie ich es sage´.

IBM hat die Zukunft von Domino sehr bedacht und langfristig geplant und mit HCL einen Partner ausgewählt, der mit seiner Tochter HCL America Inc in diesem Jahr die Produktfamilie, vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Regulatoren, übernehmen wird, wie auch andere IBM Softwareprodukte. HCL hat als Entwicklungspartner weite Teile des ehemaligen IBM Collaboration Solutions Entwicklungsteams übernommen und zusätzlich schon mehrere Hundert Entwickler eingestellt – alles in den USA, in der Nähe von Boston, wo die Domino-Entwicklung schon immer saß. 

Das ist konsequent, da sich IBM als Konzern mehr auf hybride Cloudlösungen u.a. konzentrieren will, HCL aber die Weiterentwicklung auch der on premises-Variante vorantreiben wird. HCL hat sich natürlich die Marktposition und die weiteren Chancen der Plattform sehr genau angesehen und erst dann beschlossen, hier kräftig zu investieren und IBM die Domino-Plattform und Connections abzukaufen – Cloud und on prem. Mit der pünktlich gelieferten Domino V10 mit sehr vielen neuen Inhalten hat HCL auf jeden Fall schon mal bewiesen, dass sie es können! Und Domino V11 wird noch in diesem Jahr kommen. Es liegt auch wieder mehr Fokus auf der Anwendungsentwicklungsseite, mit der Domino ursprünglich groß geworden ist. Das sind sehr positive Nachrichten. Das Hashtag #dominoforever ist schon mit Bedacht gewählt worden.

Unsere Marktbegleiter kochen aus meiner Sicht auch nur mit Wasser. Das sieht man nicht nur, man muss dazu nur die jüngsten Pressemitteilungen in dieser Woche aufmerksam verfolgt haben. Und was manchmal als eine Lösung verkauft wird, entpuppt sich im realen Einsatz schnell als ein Flickenteppich mit überlappenden und auch fehlenden Funktionen. Das ist im Prinzip kein Problem, wenn es denn offen wäre und man als Unternehmen bei Standardfunktionen auch eine Chance hätte wieder rauszukommen – oder zumindest ein Zwei-Hersteller-Modell fahren könnte, sodass man nicht in eine völlige Abhängigkeit gerät, die dann spätestens bei den Renewals spannend werden kann, geschweige denn, wenn man mit seinen Daten aus der einen Cloud in eine andere Wechseln will. Übrigens ist auch hier wieder mal IBM Vorreiter, denn wir bieten offene Cloud-Lösungen an und können auch Clouds unterschiedlicher Anbieter gemeinsam managen.  

Abschließend habe ich den Eindruck – und der kommt von Feedback von Kunden – das die IBM/HCL-Lösung im Sinne einer Ganzkostenbetrachtung sowieso die deutlich günstigere Lösung ist. Leider stellt man das dann oft erst „after the Facts“ fest und damit zu spät.

Ich bin mir sicher – und sage es auch manchmal öffentlich – „Wir sind die Guten.“ Und ich bin der festen Überzeugung, dass es sich am Ende am Markt auch auszahlen wird.

In diesem Sinne – ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

  

 

 

Tom Zeizels Blog: Learning by Learning – die Domino Tech School

Tom Zeizels Blog: Learning by Learning – die Domino Tech School

Mit Domino V10 ist die Domino Plattform wieder in den Fokus von jungen Programmierern gerückt, weil sie heute modernste Software-Entwicklungsmethoden mit unternehmensgerechter Stabilität und Funktionalität in einzigartiger Weise verbindet und damit offen für den Einsatz in beliebigen Plattformkonstellationen ist. Domino V10 ist die neutrale Anwendungsumgebung in nativer Domino-Landschaft, aber ebenso im Office 365- ,  Salesforce-, SAP-, usw. Umfeld. Es lohnt sich also sich mit den neuen Möglichkeiten von Domino 10 zu befassen – egal ob man alter Domino Experte oder junger Informatikstudent ist – es hat sich viel getan. Um das zu unterstützen, haben wir die Domino Tech School erfunden – eine online Lernmöglichkeit, über die man sich besonders schnell einarbeiten kann. Denn ein bisschen Basiswissen kann nie schaden – oder?

Lohnt es sich in Wissen zu investieren?

„Wissen ist Macht! Nichts wissen macht auch nichts …“, stand kürzlich mal auf einem Bierdeckel. Der erste Satz bezieht sich bekanntlich auf den englischen Philosophen Sir Francis Bacon (1561–1626), der den Satz  später noch weiter ausgeführt hat: „Wissen und Macht des Menschen fallen zusammen, weil Unkenntnis der Ursache [auch] über deren Wirkung täuscht“ (- laut Wikipedia). Der zweite Satz dagegen ist wohl nur einfach ein lustiger Sponti-Reim, denn ernst gemeint kann er nicht wirklich sein, wie Bacon ja bereits klarstellte.

Ob jetzt aus mehr Wissen automatisch mehr Macht entsteht, kann man diskutieren. Ein Fehler ist mehr Wissen, oder mehr wissen zu wollen, sicher nie. Womit sich die Frage stellt, wie man zu mehr Wissen kommt. Die einfachste Antwort wäre: „So nebenbei“. Anders formuliert sagt man: Learning by doing oder auch Training on the Job. Ansätze, die perfekt sind Wissen abzurunden und zu vertiefen, aber nicht in allen Situationen optimal funktionieren. Wenn es etwa um neue technische Funktionen geht, wie bei Domino V10, dann kommt man nicht darum herum sich eben doch mal etwas Zeit zu nehmen, um sich das Einstiegswissen erklären zu lassen. Das muss zum Glück nicht mehr aufwendig im Klassenraum sein, flexibel online als Webinar geht auch – und sogar besser. Live dabei kann man im Chat fragen und wenn man den Replay irgendwann nutzt, hilft einem die Community. Und für den extremen Deep-Dive gibt es ja unsere DNUG User Group Fachgruppen, in denen Experten auch jederzeit gern weiterhelfen.

Die neue Domino Tech School

Das ist das Konzept der Domino Tech School, deren erste Folge diese Woche lief. Weitere Webinare, die jeweils 60 Minuten dauern, kommen jeweils im Abstand von zwei Wochen und richten sich hauptsächlich an Entwickler und Administratoren. Sie werden von IBM und HCL Experten, aber auch IBM Champions oder Partnern und auch Kunden gehalten werden. Zu allen Webinaren gibt es ein Replay, das man dann nach Bedarf jederzeit und auch immer wieder aufrufen kann (Registrierung erforderlich). Die Themen richten sich nach Bedarf und Feedback von Ihnen.

Angefangen haben wir in der letzten Woche mit einem sehr heißen Thema für Entwickler, der Übersicht über die neue Domino Query Language (DQL). Warum ist das Thema heiß? Weil Suchen damit enorm viel schneller geworden ist. DQL nutzt node.js und neue Datenbankklassen in LotusScript und Java und verwendet View-Indizes, worüber ein extrem schnelles NSF-Scannen auch sehr großer Datenbanken ermöglicht wird. DQL ist im Dezember mit dem neuen IBM Domino V10 Appdev Pack veröffentlicht worden und kann auch in bestehende Anwendungen integriert werden. Deshalb wurden in dem Webinar …

  • Die DQL-Syntax in all ihren Facetten erläutert
  • Das (Notes)DominoQuery-Objekt in Aktion in Lotusscript und Java gezeigt
  • Setup- und Optimierungs-Themen besprochen
  • Und einige der noch kommenden, zukünftigen Funktionen behandeln, an denen HCL arbeitet.

Es lohnt sich also diesen speziellen Replay anzusehen und DQL ab sofort auch zu nutzen!

Wie das Tech School Programm weiter geht

Die Domino Tech School geht weiter: am 7. Februar mit einem Thema, das insbesondere Admins interessieren dürfte und das von Christoph Adler vom Partner Panagenda vorgestellt werden wird: „Wie funktioniert der Upgrade auf Notes Domino V10?“ und am 21. Februar ist wieder Zeit für die Entwickler-Community, denn dann gibt es einen „Crash Kurs“ für die LotusScript Entwickler zu den neuen APIs. Und natürlich freuen sich die auf der THINK 2019 (12.-15.2. in San Francisco) anwesenden, zahlreichen Experten auch auf alle Fachgespräche und Fragen im persönlichen Austausch im ICS Lab – online ist eben doch nicht alles.

Und ohne zu viel verraten zu wollen, ist die kommenden Woche so etwas wie eine Weihnachtswoche für alle Notes Domino Kunden. Ich freue mich schon drauf und natürlich dann auch auf ihr Feedback. Und viel Spaß mit den Webinaren der Domino Tech School!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

 

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

Es sind immer spannende Tage, so im Januar. Es passiert immer ganz viel. Damit meine ich jetzt nicht die Kollegen, die mit viel Euphorie bei der großen spanischen Lotterie mitgemacht haben und nun nichts gewonnen haben, sondern vielleicht schon eher unseren dänischen Kollegen Uffe Sorensen, den es schon vor dem Abschluss der geplanten Übernahme durch HCL eben dorthin gezogen hat. Nein, ich meine ganz normale Dinge aus dem ICS Geschäftsumfeld, die wichtig sind erwähnt zu werden. Hier geht es los:

Forrester Studie zu Domino

Es heißt immer, dass Domino eine so besonders günstige Plattform ist. Weil wir selbst einmal wissen wollten, ob das wirklich so ist, haben wir Forrester Research gebeten unter dem Titel „The Total Economic Impact™ of IBM Domino – Cost Savings and Business Benefits enabled by IBM Domino Application Development Platform” eine Research-Studie anzufertigen. Das Ergebnis liegt nun vor und ist, wie zu erwarten, spannend!

Domino V10.0.1 Update und mehr

Die meisten CIOs arbeiten nach der sogenannten „Goldenen CIO Regel“: „Never use a Version 1.0“. Genauer gesagt gilt das auch für x.0, also z.B. für die V10 von Domino, die am 10. Oktober 2018 kam. Das war damals ja auch, wie immer, zuerst die englische Sprachversion. Typisch folgt das Sprachpaket 1, zu dem auch Deutsch gehört, etwa 3 Monate später. Das Aufwendige dabei ist gar nicht die eigentliche Sprachversion, sondern eher die verständliche Übersetzung der Hilfstexte mit passenden Screenshots – und das dauert halt.
Jetzt kam im Dezember bereits die Version, auf die CIOs zur Installation gewartet haben, nämlich die V10.0.1. Wir haben uns entschlossen das Sprachpaket gleich darauf anzupassen, was dazu führt, dass es nun erst in Kürze kommen wird. Die gute Nachricht on Top: Auch die von Anfang an als später kommende Domino Version für System i wird jetzt in Kürze kommen! Und „Kürze“ ist wörtlich zu nehmen.

Connections 6 CR4 kommt (auch) in Kürze

Auch Connections 6 bekommt erneut funktionale Erweiterung und Bug Fixes mit dem neuen CR4. Geplant sind zahlreiche Verbesserungen u.a. für die Community-Übersicht, Community-Dateien, Wikis, Benachrichtigungen, usw. Wenn alle finalen Tests positiv verlaufen, sollte es noch vor der THINK klappen. Danielle Baptiste wird dann auf der THINK die Details zu CR4 und die weiteren Pläne auf der THINK vorstellen. Dann werden auch weitere Details hier im Blog  folgen.

THINK 2019 – jetzt noch schnell anmelden!

Es ist noch nicht zu spät sich zur THINK 2019 (12.2.-15.2. in San Francisco) anzumelden. Über die umfangreiche Agenda auch zum Thema Collaboration, hatte ich in den letzten Wochen geschrieben. Neben den vielen Fachvorträgen dürfte besonders spannend sein, dass man sich dort zu Individualgesprächen mit dem IBM und auch HCL Management treffen kann. Wer hierzu tiefer gehende Fragen hat, auch wie wir bei der Reise unterstützen können, oder auch etwas organisiert haben möchte, wende sich bitte direkt an mich. (ThZeizel@de.ibm.com).

Zwei IBM Social Adoption Kunden-Roundtables im Februar

Einmal im Quartal treffen sich unsere interessierten IBM Connections Kunden in Baden-Württemberg, bzw. NRW zu den sogenannten „Social Adoption Roundtables“, diesmal am 22.2. in Ehningen bei der IBM, bzw. am 27.2. in Essen bei einem der teilnehmenden Kunden. Für das Treffen im Südwesten ist es ein kleines Jubiläum: es ist bereits das zehnte Treffen dieser Kunden-Community, was auch sagt, dass dieser Roundtable bereits seit zweieinhalb Jahren läuft und läuft und läuft! Chapeau!
Bei beiden Treffen geht es, wie immer, im Wesentlichen um Erfahrungsaustausch in der Nutzung von Connections, aber auch um Produktupdate-Informationen. Diesmal wird bei beiden Treffen unsere für Connections weltweit zuständige Offering Managerin Danielle Baptiste persönlich dabei sein und die Roadmap vorstellen. Wer sich für einen der Termine interessiert, wende sich bitte direkt an Peter Schütt (schu@de.ibm.com).

HCL Update Call nächste Woche

Rajesh Iyer, VP and Head of Product Management bei HCL, wird am kommenden Mittwoch, den 23.1. ab 16:00 Uhr berichten, was es Aktuelles zum Thema „HCL to Acquire Select IBM Software Products – Product Management Update“ gibt. Hier kann man sich anmelden.

HCL Factory Tour Episode 2, auch im Februar

HCL hatte im letzten Jahr zu einem Workshop in Boston eingeladen – dafür gab es heiß umkäpfte „Golden Tickets“. Damals ging es um Domino V10 und die Teilnehmer – auch einige aus Deutschland – waren begeistert. Nun soll der nächste Workshop dieser Art folgen- Episode 2. Bisher gibt es allerdings nur die “Save the Date” Notiz: Mailand, 26.-28. Februar 2019. Details folgen in Kürze.

Mit vielen Grüßen aus Ulm

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019. 

„Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt. 

Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen.

Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre.

An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt.

Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.  

Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.

Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben.

Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar!

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH