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Tom Zeizels Blog: Mit HCL auf dem ICS Partner-Treff 2019

Tom Zeizels Blog: Mit HCL auf dem ICS Partner-Treff 2019

Grippezeit. Leider hat sie mich diesmal auch erwischt, so richtig mit Fieber und allen Extras. Selbst wenn es einem dann nach einigen Tagen schon etwas besser geht, so überlegt man sich bei allen Terminen, ob man da unbedingt hin muss. Vieles kann man zur Not verschieben oder delegieren. Aber es gibt Termine, da muss man nicht hin, da will man hin! 

Ein solcher war diese Woche der Collaboration Solutions Partner-Treff in Ehningen. Vermutlich zum letzten Mal in den IBM-Räumen, zumindest mit IBM als Ausrichter. Da habe ich mir nicht allein gesagt, dass ich da unbedingt dabei sein möchte, sondern auch mehr Partner denn je. Es gab erstmals knapp über 200 Anmeldungen! Ein toller Erfolg für unser Channel Team, bestehend aus Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte!

Nach meiner kurzen Eröffnung gab es im Wesentlichen vier Programmteile:

  1. Eine Übersicht was zu Notes Domino, Sametime und Connections auf der THINK 2019 neu war vom deutschen Team (Peter Schütt, Stefan Neth, Frank Putzky).
  2. Die Präsentation von Richard Jefts, dem General Manager von HCL Digital Solutions und dem vielsagenden Titel: „A new Beginning – the Force has awakend“.

    Richard Jefts

  3. Die Vorstellung des HCL Partnerprogramms durch Francois Nasser, AVP, Sales, Services & Channel bei HCL.
  4. Teilnahme am weltweiten Webcast zum Thema „Domino 11 Vorschau“, den Richards Jefts aus technischen Gründen live von einem Nebenraum zusammengeschaltet mit IBM Offering Manager Andrew Manby aus den USA ausführte.

Ich möchte jetzt gar nicht auf die Details eingehen, die Sie in den nächsten Wochen auch live vor Ort vorgestellt bekommen werden. Dazu haben diverse Partner und IBM zahlreiche Termine fast überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie einige WebCasts, organisiert. Ich finde die realen Treffen immer noch deutlich wertvoller, denn die persönliche Nähe in echten Treffen hat doch einen unschätzbaren Mehrwert, selbst wenn es mit Reiseaufwand verbunden ist … und Grippeviren verteilt 😉 Warum, dass hat man auch auf dem Partnertag wieder gesehen. So viel Networking und Diskussionen gibt es einfach virtuell nicht. Zudem haben zahlreiche Partner auch die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den HCL-Vertretern genutzt. 

Francois Nasser

Die HCLer Richard Jefts, Francois Nasser, aber auch die ebenfalls anwesenden Uffe Sorensen und Andre Hagemeier waren ja alle bei IBM und sind in dem Sinne gute Bekannte. Das sorgt für eine spürbare Vertrautheit. Und ich kann nur sagen, dass auch mir die große, vorwärts-schauende Begeisterung der HCLer nicht verborgen geblieben ist. Sollte der Verkauf im Sommer tatsächlich über die Bühne gehen, so hat HCL viel zu tun. Noch sind viele Details nicht final geklärt, aber zumindest die Produkt-Roadmaps, über die man im Moment schon sprechen darf, sehen so aus, als wenn da Profis mit Begeisterung am Werk sind, die sich stark auf die Bedürfnisse der Kunden fokussieren. Sie machen das, weil sie glauben damit am ehesten erfolgreich zu werden und für das Portfolio Wachstum erzielen zu können. Das klingt nach einem guten, realistischen Plan.

An der Stelle sollte man nicht übersehen, dass HCL nicht nur die Collaboration Solutions übernehmen möchte, sondern auch Portal, Commerce, Unica, usw. Diese Lösungen werden nach Richard Jefts Aussage, anders als bei der IBM, wesentlich enger zusammengeführt werden, was entwicklungsseitig klarere Synergien bringt und für die Kunden den Integrationsaufwand und damit auch Betriebskosten reduzieren wird. Schön ist, dass Domino hier ein Herzstück mit einer bemerkenswerten, nahezu jugendlichen Roadmap ist. Das hätte noch vor eineinhalb Jahren niemand geglaubt. Und bisher, mit Domino V10, hat HCL sein Versprechen zu liefern eingehalten.

Der Übergang ist definitiv spannend und wird bei der gegebenen Komplexität sicher auch noch den einen oder anderen Stolperstein mit sich bringen. Das Schöne ist aber, dass mir sowohl auf dem Partnertreff, als auch in meinen Gesprächen bei Kunden, sehr viel positives Feedback zu dem Übergang gegeben wird. Kritische Stimmen sind wirklich selten. Richard Jefts Vortragsthema passt da schon: „Ein neuer Anfang – die Kräfte sind erwacht!“

Ein schönes, verbleibendes Wochenende wünscht Ihnen

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2

Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2

HCL hatte in der letzten Woche über 100 Personen – überwiegend aus Europa – nach Mailand zur „HCL Factory Tour – Episode 2“ eingeladen – ähnlich wie schon im Jahr zuvor in die Nähe von Boston. Diesmal war ich auch dabei. Es begann wieder mit einem kleinen Sketch aus der Star Wars Geschichte, passend zum Motto der Veranstaltung: „A new Beginning“.

Und wer die tolle Stimmung an den drei Tagen erlebt hat, unterschreibt dieses fühlbare Statement gern. Man kam sich vor wie bei einem Start-up-Unternehmen. Eine bei jedem Sprecher sichtbare, hohe Motivation verbunden mit dem nahezu fühlbaren, unbedingten Willen erfolgreich zu werden, ließ den Funken schnell auf die Kunden und Partner überspringen. Natürlich gab es auch Kritiker, denen manche Dinge noch zu lange dauern. Andere staunten über das schon große Feuerwerk an in Demos bereits gezeigten Ankündigungen und Fortschrittsmeldungen. Ein Glas ist ja bekanntlich je nach Betrachtungsweise immer entweder halb voll oder halb leer – so auch hier. Und natürlich kann auch HCL nicht zaubern, aber zumindest der Weg scheint zu stimmen. Man ist offensichtlich bemüht wirklich schnell zu liefern. Das sieht man u.a. daran, dass neben dem großen Kernentwicklungsteam in Chelmsford bei Boston/USA nun zusätzlich Entwickler in Manila/Indonesien eingestellt werden, damit eine unterbrechungsfreie Rund-um-die-Uhr-Entwicklung möglich wird.  

Domino 10 war im Oktober ausgeliefert worden und das Fehler-korrigierte, deutsche Sprachpaket für die 10.0.1 aus dem Dezember wird in wenigen Tagen folgen. Herausgehoben wurden auch hierbei die Leistungen der IBM Champions, die – der Name steht noch nicht ganz fest – eventuell zu „HCL Heros“ werden werden. Auch das Modell der Lab-Advokaten hat HCL übernommen, was von den anwesenden Kunden sehr begrüßt wurde.

In Mailand begann Richard Jefts, der General Manager für u.a. die Collaboration Lösungen bei HCL, am ersten Tag mit einem Blick auf die Vision. Erstmals seit Jahren werden alle Lösungen, wie Domino, Sametime, Portal, Connections, Commerce, usw. in einem Entwicklungsbereich zusammen weiterentwickelt werden. Das birgt große Chancen in Hinblick auf tiefere Integrationen. Zudem werden durchgängig aktuelle Technologien, wie JavaScript, node.js, react, usw. neben Domino als die bodenständige, erste und besonders sichere NoSQL Datenbank, die sich fortlaufend weiterentwickelt hat und die sich vor keiner anderen Lösung verstecken muss – im Gegenteil! – eingesetzt werden. Damit sind auch engere und vor allem leichter umzusetzende Integrationsszenarien in Lösungen anderer Hersteller möglich.

Im ersten Schritt geht es ihm aber um etwas anderes: Aus den Jams zu der geplanten Domino V11 ging ganz klar hervor, dass alles einfacher werden muss. Insbesondere die Bedienbarkeit, also die Oberflächen, aber auch die Installationen und der Betrieb, und damit einhergehend geht es auch um eine weitere Senkung der Kosten über alles (TCO). Das ist der Plan für 2019.

Am zweiten und dritten Tag standen die Experten im Fokus. Russ Holden, Barry Rosen, Jason Gary, Andrew Davis, Andre Hagemeier und viele mehr entfachten das Feuerwerk der Ankündigungen. In Kürze:

  • Notes 11 bekommt eine deutlich aufgeräumtere Oberfläche
  • Verse on Prem (VOP) wird bis Jahresende iNotes Feature-mäßig überholen und wird damit die beste E-Mail Lösung im Browser am Markt sein
  • Verse ultra-light wird eine Browser-basierte Alternative für E-Mail auf Mobilgeräten werden
  • Domino Anwendungen werden nicht nur auf dem iPad (aktuell im PreView), sondern auch auf Android Tablets und in etwas fernerer Zukunft auch auf den iPhones laufen – so wie sie sind, ohne aufwendige Modifikation! Die Technologie dafür heißt intern „Nomad“
  • Für Desktopgeräte wird es neben dem Notes Client V11 als Browser-basierte Alternative auch einen neuen, leichtgewichtigen Client geben, der Verse und Nomad in eine Lösung integriert, also E-Mail und Apps weiterhin gemeinsam anbietet, nur eben im Browser, wie es in den Jams gefordert worden war. Das hat das Potenzial zu einem großen Schritt in eine lange Zukunft.
  • Für Anwendungsentwicklung arbeitet HCL an einem neuen, ebenfalls Browser-basierten Developer, der einfacher zu bedienen sein wird und sich damit auch an den Power-User aus dem Fachbereich wendet und nicht nur an professionelle Entwickler, sodass die Spannweite von Low-Code bis Pro-Code abgedeckt wird.
  • Sametime 10 wird noch im ersten Halbjahr als PreView kommen und Domino 64-Bit, sowie Multi-Device persistent Chat unterstützen. Im zweiten Halbjahr folgt Sametime 11 als Vollversion und erste Pläne für V12 im Folgejahr gibt es auch schon.
  • Auch Portal (DX) geht an HCL und auch hier gibt es Pläne für eine neue Version 10 mit Technologie-Refresh  

Das ist jetzt nur eine bei Weitem nicht vollständige Kurzfassung, weil mehr den Rahmen meines Blogs sprengen würde. Wichtig ist vielleicht noch die Bemerkung, das HCL durchaus auch das Wohl der Kunden im Auge hat, die weiterhin ihre Software on prem nutzen möchten. Denen hilft man u.a. durch Auslieferung der Lösungen auf passenden Betriebssystemen, dabei auch System i oder CentOS und – besonders einfach – in Docker-Containern. Wer allerdings lieber auf Cloud-Lösungen oder Hybrid-Varianten setzen möchte, ist bei HCL auch gut aufgehoben – aber ganz entspannt ohne Zwang in irgendeine Richtung. Alle on prem-Lösungen werden auch in der Cloud angeboten werden, allerdings on prem first. Ein gutes Beispiel wird der angedachte Cloud Object Store, mit dem es möglich sein wird, Anhänge in Mails günstig in der Cloud zu speichern.

Wer mehr zu allen diesen in Mailand heiß diskutierten Themen wissen möchte, sollte in den nächsten Wochen an mindestens einer der zahlreichen Veranstaltungen oder Webcasts teilnehmen und eventuell im April zur Engage nach Brüssel oder Anfang Juni zur DNUG-Konferenz in Essen fahren.

Das Stichwort „Essen“ erinnert mich noch an die schöne Abendveranstaltung in Mailand in der Nähe des Doms, vor dem auch das Gruppenfoto entstand.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

Wie in jedem Jahr gibt es nach der IBM THINK eine ganze Reihe von Update/Nachlese-Veranstaltungen vor Ort über ganz D-A-CH verteilt, überwiegend von Partnern, aber teilweise auch von der IBM organisiert. Hier die uns bekannte Liste, die wahrscheinlich nicht ganz vollständig ist und ergänzt wird, wenn weitere Events hinzukommen sollten:

Events in Deutschland

DatumPartnerVeranstaltungInfos & Anmeldung
19.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, DüsseldorfAnmeldung
20.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, FrankfurtAnmeldung
25.-27.3.2019Rudi KnegtAdminEntwicklerCamp, GelsenkirchenAnmeldung
26.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, EhningenAnmeldung
27.-28.3.2019SoftwerkTHINK Nachlese, Fürthper Mail
2.-3.4. 2019EdcomTHINK Nachlese, MünchenAnmeldung
10.4.2019n-kommn-komm Connect, KarlsruheAnmeldung
14.5.2019Fourseasons ITNachlese, Dresden 

 

Events in Österreich

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
21.3.2019IBM ÖsterreichSan Francisco comes to You, IBM WienAnmelden

 

Events in der Schweiz

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
27.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, WidnauAnmelden
28.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, PfäffikonAnmelden

 

Web-Casts zur Nachlese

Neben den vor Ort Veranstaltungen, die den Vorteil eines besseren Networkings bieten, organisieren in diesem Jahr zahlreiche Partner und unsere User Group, die DNUG, eigene Web-Casts zum Thema „Updates von der THINK“. Für nähere Infos gehen Sie bitte zur Webseite ihres bevorzugten Partners, hier nach ABC gelistet:

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

Einmal im Jahr ist IBM Hausmesse. Diesmal in San Francisco. Und die Stadt sieht in diesen Tagen etwas anders aus als sonst. Überall IBM. Eine ganze Straße (Howard Street) ist gesperrt und zur Informations- und auch Party-Meile erklärt. Aber es ist schon eine Herausforderung eine Konferenz mit so vielen Teilnehmern in einer normalen Stadt – im Gegensatz zu Las Vegas, wo die Think im letzten Jahr stattfand – zu organisieren. Etliche Events laufen deshalb in der Stadt verteilt ab, so denn auch alles zu IBM Collaboration Solutions (ICS).

Die hatten gerade ihren großen Auftritt mit dem Collaboration Community Day im Ballroom des Hilton Hotels. Bob Schultz, GeneraL Manager ICS eröffnete zusammen mit Richard Jefts, General Manager bei HCL und dort zuständig für die Entwicklung der Collaboration Lösungen, die HCL ja von der IBM komplett übernehmen möchte. Das hängt im Moment noch an der Zustimmung der amerikanischen Börsenaufsicht und verpflichtet beide Unternehmen zurzeit noch zu „Business as usual“, also so tun, als ob nichts wäre. Unter diesem Licht ist IBM der Besitzer der Produkte und HCL der Entwicklungspartner für die Domino Familie. Aber Richard Jefts darf schon mal träumen. Klare Aussage von ihm ist die Lösungen alle, also Verse, Notes, Domino, Sametime, Connections, Portal, Places, usw. zukünftig enger zusammenbringen zu wollen – und das unter allen möglich Betrachtungsweisen. Eine klare – und wie ich persönlich finde – bemerkenswert gute Ansage!

Diese als Entwicklungspartnerschaft für die Domino Familie begonnene Zusammenarbeit hat seit ihrem Bestehen von nun bald eineinhalb Jahren schon für viel Furore gesorgt. So wurde das angekündigte, neue Release Domino 10 nicht nur am 9. Oktober in Frankfurt weltweit angekündigt, sondern auch pünktlich geliefert – und das mit eine breiten Strauß neuer Funktionalität, insbesondere im Bereich der Anwendungsentwicklung, die sich damit für aktuelle, Open Source-orientierte Technologien und junge Entwickler und geöffnet hat.

Neu war auch die Befragung der Kunden über „Jams“ – von Design Thinking inspirierten Kundenveranstaltungen (in Räumen und auch online). Auf Basis der Ergebnisse des ersten Jams vor einem Jahr wurde Domino V10 entwickelt. Die gerade abgelaufene, neue Runde setzt den Blick auf Domino 11. (Die Ergebnisse werden leider erst morgen vorgestellt werden).

Andrew Manby, der Produktmanager für die Produkte der Domino Familie, fasste das alles zusammen, während Luis Guirigay die für den Veranstaltungsrahmen schon fast traditionelle Produktdemo macht. Besonders viel Beifall bekam er für die live vorgeführte Integration einer Domino Anwendung in sieben unterschiedliche Lösungen, angefangen bei Slack und aufgehört bei Microsoft Office 365. Das wirklich beeindruckende war, dass er gerade einmal knapp 2 Minuten brauchte, um das aufzusetzen – und es lief dann auch! Ein nettes Gimmick von ihm war eine weitere Demo, in der er zeigte, wie man Domino Anwendungen auch mit Alexas-Sprachsteuerung nutzen kann. Und selbst als Admin braucht man sich zukünftig die Finger nicht mehr an der Tastatur schmutzig machen, denn auch da geht was per Sprachsteuerung …

Schön war live zu sehen, wie man ohne Programmierkenntnisse auch komplexere Datenabfragen mittels der neuen Domino Query Language (DQL) machen kann und wie enorm schnell das performt, auch in sehr großen Datenbeständen. Das ist ganz klar ein Thema für Mitarbeiter in Fachbereichen, die auf no code / low Code-Basis viel mit Daten zu tun haben möchten – und nun können. Das in Verbindung mit den Integrationsmöglichkeiten ist schon ist schon extrem bemerkenswert und attraktiv! Da gibt es kaum Alternativen zu.

Das Domino Anwendungen nun unverändert oder per teamWorkr aufgehübscht auf dem iPad laufen, hat sich schon weitgehend rumgesprochen. Jetzt sind die Android Tablets dran. Als Prototyp läuft es bereits. Und auch das Thema Domino-Anwendungen unmittelbar auf den Formfaktor iPhone zu bringen, lebt, ist aber zunächst Zukunftsmusik.

Zu den Themen E-Mail mit Notes und Verse und auch Sametime V10 wird es im Laufe der Woche mehr geben, und auch dazu, dass ab sofort das System i von Domino V10 voll unterstützt ist – ein Thema, das insbesondere zahlreiche Kunden aus Deutschland betrifft.

Konkret wurde es aber auf dem Community Day zu Connections. Produktmanagerin Danielle Baptiste, die in den kommenden 2 Wochen auch einige Tage in Deutschland und der Schweiz sein wird, erläuterte zunächst, was im gerade neu erschienen CR4 für Connections 6 alles drin ist und ging dann auf CR5 ein, das für Q2 geplant ist. Für die weitere Zukunft von Connections wollen wir das bei Domino so erfolgreiche Prinzip der Jams aufgreifen. So arbeiten wir jetzt daran im April einen ähnlichen Jam für Connections.next u.a. in Frankfurt (aber auch in anderen Ländern) vorzubereiten. HCL darf (siehe oben) zurzeit nichts zur weiteren, angedachten Zukunft von Connections sagen, da bezüglich dieses Produkts bisher keine Partnerschaft zwischen IBM und HCL bestand. Deren Einstellungen von Entwicklern in dieser Richtung spricht allein aber Bände.

Ganz besonders zu erwähnen ist auch die Rolle der IBM Champions bei der Weiterentwicklung der Collaboration Produkte und hier sind wir ganz besonders stolz, dass jetzt dem ersten Deutschen die Ehre zuteil geworden ist einer von sehr wenigen „IBM Lifetime Champions“ geworden zu sein. Ein ganz großer Glückwunsch geht an Daniel Nashed (!!!) .. der leider nicht vor Ort war.

Abgeschlossen wurde der Collaboration Community Day mit einem Treffen für die Partner. Hier hat u.a. HCL sein bereits bestehendes, neues Partnerprogramm vorgestellt, was auch auf dem Partnertag am 14.3. in Ehningen vorgestellt werden wird.

Es bleibt nicht nur hier spannend, weil weitere Neuerungen für die Deep-Dive Sessions am Donnerstag versprochen wurden. Insgesamt kann man aus dieser Stadt, in der die Musik spielt, nur vermelden: The Beat goes on! – zumindest, was IBM Collaboration-Lösungen angeht!

Und ich freue mich jetzt schon auf die zahlreichen, meistens von Partnern organisierten THINK 2019 Nachlese-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf denen wir Ihnen die Neuigkeiten präsentieren werden. Nutzen sie die Chance sich dort anzumelden – es lohnt sich!

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019. 

„Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt. 

Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen.

Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre.

An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt.

Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.  

Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.

Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben.

Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar!

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

 

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Ich mag es kaum glauben, aber schon ist es wieder Weihnachten. Das Jahr 2018 ist so dahingerauscht in einem nahezu schwindelerregenden Tempo. Für uns ist es noch nicht zu Ende – wir erwarten noch einige Abschlüsse und sind da selbstverständlich für Sie – unsere Kunden – sprichwörtlich bis zur letzten Minute da. Es ist ja auch das berühmte „Q4“, das wichtigste Quartal ever ;-)).

Es gab eine ganze Reihe von Höhepunkten. Da ist sicher die THINK 2018 im März in Las Vegas zu erwähnen – nur ganz nebenbei: Haben Sie sich schon zur THINK 2019 in San Francisco angemeldet? Wir helfen auch gern bei der Hotelsuche – und dann natürlich die äußerst gelungene 45. DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt. Die 46. DNUG wird übrigens am 4. & 5. Juni in Essen stattfinden. Was mich dazu wirklich freut ist, dass es dem DNUG Vorstand so hervorragend gelungen ist, die DNUG wieder zu einem „da muss man dabei sein!“-Event zu machen. Die deutlich wachsenden Teilnehmerzahlen und das starke Interesse an den Fachgruppentreffen und Web-Konferenzen sprechen Bände. Echt super!

Ich dachte „noch mehr ‚Top‘ geht eigentlich gar nicht“, aber es ging dann doch: IBM und HCL hatten 2017 versprochen in 2018 die Domino V10 Version herauszubringen. Eigentlich sollte es in Frankfurt am 10.10. um 10:10 Uhr sein – nur war da leider schon die Buchmesse. Also mussten wir auf den 9. Oktober ausweichen. Das war letztlich kein Problem und die Kombination mit der deutschen Ausgabe der THINK in einem Gebäude hat auch hervorragend funktioniert. Nicht zu vergessen wäre da auch noch die „Bleeding Yellow“-Rooftop-Party der DNUG am Abend zuvor. Was dort mit bester Stimmung begann, setzte sich am nächsten Tag bei über-„Full House“ auf dem Ankündigungsevent fort. Selbst Stunden nach dem offiziellen Ende waren immer noch zahlreiche Kunden an den Demoständen der Business Partner (auch an die natürlich ein großes Dankeschön insgesamt!)  – und das hat definitiv nicht an dem Freibier gelegen, das es zum Ende gab, sondern an der neuen Version V10. IBM und HCL haben geliefert und was drin ist hat begeistert. 

Und dann gab es im Dezember noch eine Überraschung: HCL und IBM kündigten gemeinsam an, dass HCL u.a. die Collaboration Produkte der IBM übernehmen möchte. Was im ersten Moment für manchen irritierend gewirkt haben mag, stößt dann aber doch auf überwiegend positive Resonanz. Für unsere Kunden und Partner ändert sich zunächst einmal nichts, da die Kartellbehörden so etwas genehmigen müssen und dazu etwa ein halbes Jahr benötigen. Wir bei IBM bleiben also zunächst wie gewohnt ihre Ansprechpartner und HCL ist sowohl Wettbewerber als auch Entwicklungspartner für die Domino-Produkte. Wie es auch immer kommen wird, werden IBM, HCL und unsere Partner natürlich dafür sorgen, dass bestehende Verträge erfüllt werden. Insofern spricht auch nichts dagegen jetzt noch langfristige Verträge abzuschließen, zumal es für Domino V10 gerade – bis Jahresende – besonders attraktive Konditionen gibt. 

2019 steht schon am Horizont. Es wird auf jeden Fall spannend: Im Februar die THINK in den USA, im ersten Halbjahr Connections 6 CR4 und CR5, im Juni dann die DNUG-Konferenz in Essen, um den Zeitpunkt herum vielleicht der Übergang zu HCL, im zweiten Halbjahr Domino 11, auch mit einer neuen Sametime-Version, und im Herbst „25 Jahre DNUG“ mit einem Special Event, auf das ich mich schon sehr freue!

Doch zunächst Ihnen allen ein frohes Fest, einen guten Rutsch und Alles Gute für 2019. Man sieht sich, wir, mein Team und ich, freuen uns auf Sie!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Hiermit ist auch erst einmal Pause mit meinem Blog bis ins neue Jahr.

Endlich Klarheit

IBM verkauft Domino, Notes, Verse, Sametime, Connections und andere Teile ihres Produkt-Portfolios an das international agierende IT-Dienstleistungsunternehmen HCL Technologies. Mit dieser Entscheidung kommt endlich Klarheit in die seit gut einem Jahr in Bewegung geratene Collaboration-Szene.

John Kelly, IBM Senior Vice President für Cognitive Solutions and Research lässt sich mit den Worten zitieren: „We believe the time is right to divest these select collaboration, marketing and commerce software assets, which are increasingly delivered as stand-alone products.“

Auf zu neuen Ufern

Jeder, der in die Leidensgeschichte der Notes/Verse/Domino Community eingebunden ist, kann angesichts der neuen Tatsachen aufatmen. Mag der Verkauf von politischer Raffinesse und Unkenrufen begleitet sein – er wird vor allem die Produktentwicklung von einer Fixierung auf Renditen hinzu einer den Kundennutzen voranstellenden Programmstrategie führen. Also jenem Prozedere folgend, welches HCL mit dem Launch von Domino V10 im Oktober 2018 aufgezeigt hatte.

Die IBM-Konzernstrategie hat das Produktportfolio in den letzten Jahren konsequent auf Integration gebürstet: KI, Hybrid Cloud, Cybersecurity, Analytics, Blockchain sowie spezifische Lösungen für verschiedene Industrien. Das Collaborations-Portfolio erhielt dabei nie die volle Aufmerksamkeit. Auch zum Leidwesen der eigenen Angestellten.

Und trotz oder gerade weil das IBM-Topmanagment Produkte und Abteilungen wie Notes/Verse/Domino etwas stiefmütterlich behandelte, bestehen weltweit Usergroups, die an der grundsätzlichen Idee der Zusammenarbeit festhalten und diese nach Kräften vorantreiben. Unsere Nutzervereinigung und ihre Fachgruppen sind in der aktuellen Lage geradezu prädestiniert, eine zentrale Kommunikationsplattform bereitzustellen, um gemeinsam die technischen Möglichkeiten auszuloten, die bis dato verwaist blieben.

Die DNUG – ein starker Partner

In unserem Kollaborationsumfeld zählen wir als Vereinigung von Nutzerinteressen auf drei starke Partner. Die Produkt-Teams des Herstellers, seine Business-Partner und deren Kunden. Alle Parteien versammeln sich seit Jahren in der DNUG um ihre Ideen zu abzustimmen und gemeinsam zu verwirklichen. Mit dem Release von Domino V10 wurde die erste Tranche des Innovationsstaus abgelöst. HCL bekommt nun zu Weihnachten die weit größere Chance, noch frischeren Wind in weite Teile des ICS-Portfolios zu bringen.

Damit öffnen sich den Produktmitarbeitern sowie Business Partnern und Kunden vollkommen neue Wege, genau die Lösungen zu bauen, die ihren Unternehmen und damit deren Kunden den meisten Nutzen bringen. Basierend auf dem, was die Mitarbeiter bei IBM und HCL – eher im Hintergrund für die Kunden – in den letzten anderthalb Jahren bewirkt haben, sehen auch wir einer positiven Zukunft entgegen.

In unserer Community leben wir die Zusammenarbeit und begreifen die aktuellen Entwicklungen als Wachstumschance. Danke an alle IBM-Mitarbeiter, die das Thema Collaboration in den Markt tragen. Die Zusammenarbeit bereitet uns viel Freude. Wir hoffen, dass möglichst viele „ihrem“ Produkt treu bleiben und ihre Kreativität unter neuer Flagge ausleben.

Erlebe die #dnug46

Bis zum endgültigen Abschluss des Verkaufs wird es noch einige Zeit dauern. Die DNUG bleibt unterdessen ihrer Rolle verpflichtet, ihren Mitgliedern und allen Interessierten stetig neue Informationen aus der Collaboration-Szene zu präsentieren. Deshalb sei an dieser Stelle ganz speziell auf unsere Jahreskonferenz am 4. und 5. Juni 2019 in Essen hingewiesen. Mit den sich abzeichnenden Veränderungen werden wir etwas ganz Besonderes erleben. Sei dabei!

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen.

Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/

Tom Zeizels Blog: Domino Apps in Office 365? Ja!

Tom Zeizels Blog: Domino Apps in Office 365? Ja! 

Viele Unternehmen nutzen heute die Office 365 Plattform von Microsoft. Dafür gibt es individuell die unterschiedlichsten Gründe und einiges macht unser Marktbegleiter sicher auch nicht schlecht. Aber man muss sich trotzdem die Frage stellen, ist „dort drüben“ wirklich alles Gold was glänzt, ist der Preis wirklich besser, gibt es wirklich eine bessere Integration oder mehr und bessere Funktionen usw. Eigentlich eher nicht – und dennoch scheint ein Sog zu entstehen, der Viele dazu veranlasst, auf die Microsoft-Plattform zu gehen, auch wenn dadurch die auch in den Medien bereits vielfach genannten und massiv vorhandenen Abhängigkeiten nochmal deutlich vergrößert.

Ich denke, das muss nicht so sein. Erstens ist zum Beispiel IBM ein Vollanbieter im Bereich Collaboration mit – wenn man sich mal die Mühe macht die neuesten Lösungen anzusehen – durchaus bemerkenswerten Lösungsansätzen und strategischen Ausrichtungen. Es muss aber nicht der ganz große Plattform-Plattform Gegensatz sein. Es geht auch um Facetten, die Vorteile bringen. Wie zum Beispiel das Thema Anwendungsplattform.

Wer heute auf IBM setzt, wird das auch in der Zukunft tun können und für den, der auf Microsoft setzt, gilt das vermutlich gleichermaßen. Wer letzteres tut, sich dabei aber wie in einem Käfig eingeschlossen fühlt, hat durchaus die Möglichkeit einer Zwei- (oder mehr) Hersteller-Strategie, bekommt dann eher Best-of-Breed und zahlt unter dem Strich sehr wahrscheinlich auch noch weniger.

Was ist der Ansatz? Greifen wir ein Beispiel heraus: Viele Entwickler sind nicht sonderlich begeistert von den Möglichkeiten für SharePoint Anwendungen zu bauen. Auch ist ein Versionswechsel hier nicht selten sehr aufwendig. IBMs Domino Plattform hat hier zu Recht einen viel besseren Ruf, was den Investitionsschutz auch über Jahrzehnte angeht und damit den Return-on-Investment. Dazu kommen mehr Möglichkeiten im Security Framework und Dinge wie Replikation und lokale Nutzbarkeit.

Am 9. Oktober hat IBM die neue Version 10 von Domino angekündigt und einen Tag später in der englischen Version verfügbar gemacht – die deutsche Version kommt noch vor Jahresende. Neben den bisher üblichen Betriebssystemen wird nun auch das kostenfrei CentOS unterstützt und Domino auch in Docker Containern ausgeliefert. Ein Server für einen Entwickler lässt sich damit in weniger als 40 Sekunden aufsetzen. Zudem entstehen für Entwickler keine Lizenzkosten, wenn es keine Produktionsserver sind.

Neben den klassischen Technologien um Lotusscript und xPages unterstützt Domino nun auch alles, was zu Javascript gehört. Das sind tausende von Bibliotheken und Prozeduren, wie Node.js, Loopback, React, REST-APIs, usw. Damit ist es perfekt für Webentwicklung – ohne Abhängigkeit zum Notes Client. Somit ist es jetzt nicht nur eine veritable Alternative zu einer Entwicklung im Microsoft Korsett, sondern sogar zu nativer Open Source Entwicklung, weil es eine umfassende „all in“ Lösung ist, die man sich nicht immer wieder neu zusammenstellen muss und die über bald 30 Jahre im Business erprobt ist. Bei letzterem geht es insbesondere um Security, aber auch Performance und Funktionalität. Beispiel: Will man eine Lösung, die auch offline funktioniert mit Open Source umsetzen, wird es schnell eng.

Domino 10 ist also eine absolut moderne Entwicklungsumgebung mit Millionen von JavaScript Entwicklern dahinter, einer großen Funktionsvielfallt und einer langen Vergangenheit und, wie unser neues Hashtag (#dominoforever) sagt, einer sehr langen Zukunft. Die Apps lassen sich überall integrieren, unterstützen responsive Design, sodass sie auch auf beliebig großen oder kleinen Geräten laufen, usw. Ältere Domino Anwendungen laufen übrigens jetzt in Kürze (Beta ab Ende Oktober, Verfügbarkeit wahrscheinlich ab Jahresende) auch ohne Modifikation (!), also einmal mehr ohne erneute Kosten, auf iPads.

Mit den neuen Möglichkeiten ist es sehr einfach Daten aus Domino Anwendungen auch in Office 365 zu nutzen und z.B. über React zu integrieren – völlig transparent, sodass die Nutzer es nicht einmal merken. Genau hier liegt der Charme: Domino als strategische App-Landschaft auch in Office 365 nutzen. Dabei können die Apps sowohl on prem im eigenen Keller laufen oder auch in der Cloud, etwa über den relativ neuen Domino Applications on Cloud (DAC) Service.

Eine solche, strategische Entscheidung löst die einem manchmal zu eng vorkommende Umklammerung von Microsoft und bringt die Vorteile der Rapid Application Programmierung mit Domino und Javascript aus einem Guss ins Unternehmen. 

Sie möchten mehr dazu wissen und mit uns sprechen? Schreiben Sie mir und wir kommen zu Ihnen ins Haus.

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions